Meinungen

Stimmen zum Studium

„Lass Dir einen erzählen!“ Wir haben Studierende nach ihrer Meinung gefragt und fünf Gründe zusammengefasst, die für diesen Studiengang sprechen. Anschließend wollen einige Ehemalige ihre Erfahrungen teilen und auch die Dozenten der Technischen Redaktion haben ein Wörtchen mitzureden.

Studierende

Keine brotlose Kunst!

Ich wollte gern etwas mit Sprache machen – aber trotzdem keine brotlose Kunst studieren. Die Kombination mit Technik, Programmieren und Gestalten bereitet auf viele verschiedene Berufsfelder vor. Langeweile? Nicht bei uns!

Julia Deneke

Es ist praxisorientiert

Ich möchte später gerne als Werbetexter arbeiten. Ich möchte meiner Kreativität Ausdruck verleihen. Im Studium lerne ich, wie man Leute anspricht. Und zwar so, dass sie sich auch angesprochen fühlen. Ich lerne einiges über Social Media, Bildgestaltung, Typografie. Aber das Beste: Es ist praxisorientiert. Also nicht nur graue Theorie wie in vielen anderen Studiengängen. Was nutzt es mir theoretisch an eine Sache heranzugehen, wenn ich es hier einfach selber ausprobieren kann?!

Aileen Kasprzak

Das passt zusammen

Für mich war – und ist sogar immer noch – das BTR-Studium die logische Weiterbildung zu meiner vorherigen Ausbildung zum Technischen Zeichner und meiner zweijährigen Berufserfahrung als Technischer Illustrator in einem größeren Maschinenbauunternehmen.

Simon Amman

Die Mischung machts

Ich studiere Technische Redaktion, weil ich später als Hardware- und/ oder Spieleredakteur arbeiten möchte. Der Studiengang bietet mir eine gute Abwechslung zwischen den beiden wichtigsten Voraussetzungen dafür: Professionelles Deutsch und Informatik! Außerdem erfahre ich einiges über die Gestaltung und das Entwerfen von Magazinen und Websites.

Christoph Liedtke

Kommunikation als A und O

Ich studiere Technische Redaktion, weil ich Interesse an Visueller Kommunikation in Bezug auf technischen Produkte habe. Komplexe Inhalte einfach vermitteln hat für mich auch neben dem Beruf eine Bedeutung. Die abwechslungsreichen Studieninhalte haben mir klar gezeigt, was mir liegt - und was eher nicht.

Sebastian Habenicht

Ehemalige

Ich bin so vielseitig einsetzbar wie ein Schweizer Taschenmesser

Ich bin nicht nur auf eine Kernkompetenz reduziert, sondern auch vorbereitet, mich in Bereichen wie Marketing, Fachjournalismus oder sogar der Webentwicklung schnell und sicher einzuarbeiten. Und weil es immer gut ist den Blick über den Tellerrand zu werfen, schreibe ich bereits seit meinem Studium für ein Computer-Fachmagazin über Linux- Anwendersoftware.

Vincze-Aron Szabó

Musikjournalist - und an jedem Ende des Monats die Frage, wie man das nächste Butterbrot bezahlen soll?

Durch die Affinität zu Gitarren und deren Verstärkern suchte ich auch im technischen Bereich nach Möglichkeiten. Und da stand es fest: Technische Redaktion. Ich hatte noch nie davon gehört, aber nach allem, was da stand, war es genau das, was ich suchte. Sprachlicher und gestalterischer Anteil.

Hartmut Nee

Die Sprache der Ingenieure verstehen

Seit 2004 bin ich selbstständig und eigenverantwortlich im Bereich Unternehmenskommunikation und Redaktion tätig. Ich erstelle Kommunikationskonzepte und setze diese um, übernehme für Unternehmen die Pressearbeit, organisiere Fachmessen und Veranstaltungen, erstelle komplexe Fachartikel und entwickle Kommunikationsmittel.

Steffi Hein

Die unliebsame Schwiegermutter

Kein NC, eine Mischung aus den Grundlagen unterschiedlicher Themenbereiche, professioneller Umgang mit Computer und Software, diverse Spezialisierungsmöglichkeiten nach dem Studium, Zusammenarbeit mit vielen Menschen und irgendwas mit Medien – Na klar, das nehme ich.

Sönke Kopp

Technische… was?!... Aha und dafür muss man studieren?!

Wem das nichts ausmacht, der kann als BTR viel lernen und Spaß haben.  Es ist abwechslungsreich, man bleibt „flexibel“. Unternehmen sind neugierig, was sich hinter dem Abschluss verbirgt. Man lernt Selbstständigkeit, Organisation, interdisziplinäres Denken(…).  Ein Ingenieur/ Entwickler wird immer mehr wissen, mehr verdienen und andere Entwicklungs-Chancen haben. BTR ist, was man daraus macht; in jedem Fall eine gute Basis.

Evelyn Graumann

Die eierlegende Wollmilchsau

Terminologiepflege, Grafikbearbeitung,  Layoutgestaltung, Filmorganisation und zwischendurch noch ein paar Anleitungen schreiben – dank meiner Flexibilität und guten Ausbildung setzt mein Arbeitgeber mich für viele unterschiedliche Projekte ein. Da kommt keine Langeweile auf. Und falls doch: An interessanten Jobangeboten mangelt es nicht. Als Technische Redakteurin stehen mir alle Türen offen - ein gutes Gefühl!

Lucia Gefken

Wissensmanager von morgen

Richtigkeit, Vollständigkeit und Verständlichkeit - Prämissen für den Technischen Redakteur. Dafür muss ich 100%ig verstehen, worüber ich schreibe. Das erreiche ich durch präszise Recherche an vielen Schnittstellen im Unternehmen. Meine Ergebnisse stelle ich durch gezieltes Wissensmanagement allen Kollegen im Intranet zur Verfügung und reduziere Aufwände, Informationen zu finden. Teilen heißt meine Devise.

Pia Halim

In the Twilight Zone

Ich bin keine Informatikerin, keine Texterin, keine Marketing-Spezialistin
und doch auch alles zusammen. Als Technischer Redakteur bist du immer irgendwo zwischen den Berufsbildern.
BTR ist das, was du daraus machst. Du steigst in die Branche ein, die dich
interessiert: Maschinenbau, IT, Medizintechnik, Avionik... Du entwickelst
deinen Schwerpunkt: Doku-Schreiber, Layouter, Terminologiemanager...
Wenn du Freude an Kommunikation und Sprache hast, viel Wissensdurst
mitbringst und örtlich flexibel bist, dann stehen dir viele Türen offen.

Astrid Krafczyk-Kralitschka

Lehrende

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Jedem, der Spaß am Schreiben, Gestalten, Planen, Kommunizieren und an Computern hat.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Super für Leute mit Grips. Andere kommen sowieso nicht.

Prof. Dr. Andreas Baumert

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Leuten, die in erster Linie kommunikativ sein und die interdisziplinär arbeiten wollen. Wer Interesse an der Informatik und Ingenieurswissenschaften hat, und wer in einem kommunikativen Umfeld arbeiten möchte, für den ist Technische Redaktion die richtige Wahl. Der Studiengang bietet eine gute Basis für das spätere Berufsleben, da man aus verschiedenen Fachgebieten ein gutes Grundlagenwissen mitbekommt.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Wir haben diesen Bachelor-Studiengang Output-orientiert gestaltet: Wir lehren die Dinge, die am Arbeitsmarkt gefragt sind und dies ist uns bis jetzt sehr gut gelungen. Unsere Absolventen finden in der Regel immer gute, interessante Stellen über das gesamte Bundesgebiet verstreut und darüber hinaus, z.B. in den USA oder auch in China.

Der Bereich der Technischen Dokumentation ist am fortschrittlichsten und besonders dort gefragt, wo Produkte für den Weltmarkt oder EU-Markt produziert werden.

Prof. Dr. Volkert Brosda

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Voraussetzung ist für mich ein grundsätzliches Interesse an Technik und Naturwissenschaften und die Freude daran, Erkenntnisse aus diesen Bereichen auf alle möglichen Arten zu vermitteln.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Wegen der Interdisziplinarität der Ausbildung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten je nach Interessenschwerpunkt. Voraussetzungen dafür sind Offenheit, Neugier und Einsatzbereitschaft der Absolventinnen und Absolventen.

Prof. Dr. Marina Schlünz

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Wer gerne Sachverhalte verständlich erklärt, ist gut im Studiengang Technische Redaktion aufgehoben. Ein wenig Interesse an Technik und Informatik sollte der Studi auch mitbringen. Wie vielfältig dieses Studium ist, sieht man auch auf den Webseiten der tekom.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Sehr gut. Selbst in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten hat man, wenn man flexibel und nicht ortsgebunden ist, gute Chancen auf eine gute Anstellung.

Prof. Dr. Claudia Villiger

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Der Studiengang bietet sehr viel. Wer ein wenig technisch und kommunikativ interessiert ist, ist hier richtig aufgehoben. Außerdem sollte man gerne schreiben und gestalten. Die Technische Redaktion bildet ein breites Spektrum ab, so dass es viele Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedliche Richtungen gibt und man sich entsprechend spezialisieren kann. Der Technische Redakteur ist eben die Schnittstelle zwischen den Ingenieuren und der Zielgruppe.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Ich bin im Moment nicht ganz am Puls des Job-Marktes, aber ich meine, dass die Berufsaussichten sehr gut sind. Technische Redakteure sind universell einsetzbar, was die Marktchancen extrem erhöht. Ich sehe besonders Möglichkeiten beim Erstellen von Konzepten für die rezipientengerechte Vermittlung von Benutzerinformationen. BTR´s sind auch Berater, die erklären, wie Informationen von A nach B kommen.

Prof. Fabian Sippel (V-Prof.)

Welchen Studieninteressierten würden Sie diesen Studiengang empfehlen?

Den Studiengang Technische Redaktion ist für Menschen interessant, die keine Scheu vor Technik haben und sich gerne mit für sie neuen Themen beschäftigen. Aus meiner Sicht hat Technische Redaktion viel mit Kommunikation zu tun, daher ist eine gewisse Offenheit und Neugier auf andere Menschen günstig.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Die Berufsaussichten für ausgebildete Technische Redakteure schätze ich als sehr gut ein. Das Feld der Technischen Redakteure ist sehr vielfältig, sodass sich jeder und jede mit seinen und ihren Neigungen einbringen und einen entsprechenden Job finden kann.

Prof. Dr. Britta Görs (V-Prof.)